Stress bei Vergleich mit Anderen

Die Covid 19-Pandemie hat mittlerweile die ganze Welt im Griff. Erschrocken werden wir Zeuge, wie die Seuche wütet.

Die grausamen Bilder von Bergamo sind uns noch präsent; denen die angeblich keine Lebensperspektive mehr hatten, wurde die medizinische Hilfe versagt. Sie blieben ihrem Schicksal überlassen. Die Seuche hat sich auf dem gesamten Globus breitgemacht.

Die Zustände in den USA, Brasilien und anderen Ländern lassen uns erschaudern. Deutschland war auf die Krise besser vorbereitet. Mit schnellen und entschlossenen Maßnahmen konnte eine Katastrophe vermieden werden. Man kann nur den Kopf schütteln, wenn man mit ansehen muss, wie manche Mitbürger durch vorsätzliche Missachtung der Hygieneregeln sich selbst und vor allem andere gefährden.

Der von der Regierung verordnete Lockdown hat die Verbreitung der Pandemie eingeschränkt. Was gut für die Gesundheit war, hatte negative Auswirkungen für die Wirtschaft und schränkte die Menschenrechte empfindlich ein.

Alle wären froh, wenn wieder normale vor Corona Verhältnisse einkehren würden.
Hatte aber der Lockdown nur negative Seiten?

Eigentlich nicht. Seltsamerweise rücken in Notzeiten die Menschen zusammen. Sie stützen und helfen sich. Die allgemeine Zufriedenheit steigt.
Viele empfanden das Zurückdrehen des Lebenstempos als Wohltat. Der Zwang, alles besser, schneller und profitabler zu tun, fiel plötzlich weg. Und mancher kam schon auf den Gedanken, sein Leben nicht nur temporär sondern für immer auf eine niedrigere Stufe zurückzufahren. Was vielleicht gut für Leib und Seele wäre.

Aber warum ist dies so schwer zu realisieren? Ursache ist die Entwicklung des sozialen Verhaltens, die sich im Laufe der Menschheitsgeschichte herausgebildet hat. Der homo sapiens ist von Natur aus kein Einzelgänger. Er gehört sozusagen zur Gruppe Familie, Freunde, Arbeitskollegen usw.. Wer glaubt, dies schaffe ein harmonisches Nebeneinander, der irrt.

Das Dumme ist nun. dass wir anfangen, uns mit den anderen zu vergleichen. Themen sind Lebensstil, Titel, Aussehen, Einkommen und Vermögen.
Mit der Zulassung solcher Überlegungen begeben wir uns in den Vorhof zur Hölle. Neid entsteht. Wir erleiden unnötige seelische Qualen. Egal was wir uns ausdenken. Es gibt immer jemanden, der reicher ist, der mehr Titel hat, der attraktiver erscheint. Dabei übersehen wir, dass uns Tugenden geschenkt wurden, die andere nicht besitzen.

Daher der Rat, den weise Menschen schon seit Jahrtausenden erteilen: Wahrer Erfolg ist die innere Seelenruhe. Und die erreicht man, wenn man sich auf sein Ego fokussiert. Und dabei dankbar und demütig ist, dass

  • man in einem Land lebt, in dem seit 75 Jahren Friede herrscht
  • man in Europa geboren ist und nicht in einem Land der Dritten Welt ohne Lebensperspektive
  • man diesseits des eisernen Vorhangs geboren ist
  • man gesund zur Welt gekommen ist
  • gute Eltern hatte
  • die Möglichkeiten hatte, sich beruflich zu entwickeln.

Wer die Ereignisse zu schätzen weiß, ist schon auf dem Weg zur Seelenruhe.

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